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Was ist das?

Hinter der Bezeichnung „IT-Security Girls“ verbirgt sich eine noch nie dagewesene Schul-AG an Deiner teilnehmenden Schule. Mitmachen kannst Du, wenn Du Schülerin der Mittelstufe bist und Lust auf etwas Besonderes hast. Denn Teil der AG ist ein fünftägiges Barcamp!

Es ist ein Pilotprojekt, das an Deiner Schule erstmals an den Start geht. Geplant ist, dass zukünftig auch andere Schulen in anderen Regionen davon profitieren.

Aber wer in diesem Jahr mitmacht, gehört zu den ersten IT-Security Girls überhaupt!

Was mache ich da?

Viren und Würmer, Hacker und Spearphishing-E-Mails: Das Internet ist voller Gefahren oder ungebetener Gäste. Cybercrime nervt! Für Unternehmen kann das sogar gefährlich werden. Als IT-Security Girl lernst Du das weite und spannende Feld der IT-Sicherheit kennen und wie Du ungebetene Eindringlinge erkennst. Das Beste: Das hat nicht unbedingt etwas mit Informatik oder Programmieren zu tun, sondern mit Technik, Logik und ein bisschen Gefühl für die Tools, die anzuwenden sind.

Wir zeigen Dir interessante Dinge aus Deinem Umfeld, die Dich täglich begleiten, von denen Du aber (noch) keine Vorstellung hast: Zum Beispiel wie das Internet und Netzwerke wirklich funktionieren.

Du erfährst, welche Daten dort fließen und wie leicht man die mitlesen kann. Du wirst feststellen, wie gläsern viele Menschen sind und welche Spuren sie hinterlassen, und warum es wichtig ist, persönliche Daten und Netzwerke zu schützen. Dir wird natürlich auch gezeigt, wie dieser Schutz sichergestellt wird. Folglich wirst Du sehr viel Wissen mitbekommen, an das Du sonst nicht so leicht herankommst. Dir wird sich eine völlig neue Welt auftun - versprochen!

Am Ende des Barcamps wirst Du ein IT-Girl in Sachen Informationstechnologie und Datenschutz sein: ein „IT-Security Girl“ eben!


Wer macht das und warum?

Die Idee dazu hatte Gordon Kirstein von der Firma movetech aus Bad Nauheim.

1.000.000

IT Expert*innen fehlen nach Ansicht der EU-Kommission europaweit schon bis Ende 2020.

200.000

davon seien fehlende IT-Sicherheitsexpert*innen. Wir gehen davon aus, dass das viel mehr sind!

2

Girls, die sich seit 2004 z.B. bei movetech für ein duales Studium / eine Ausbildung beworben haben

Warum nur Girls?

Zusammen mit Deinen Lehrer*innen glauben wir von movetech, dass der notwendige Spirit in dem Alter noch nicht "gemixt" funktioniert, Jungs und Mädchen noch sehr unterschiedlich ticken.

Dazu finden wir, dass es zu wenige Bewerberinnen für den Bereich der IT-Sicherheit gibt. Das soll sich ändern!

Es handelt sich nicht um einen "Girls-Club" oder Ähnliches. Wenn sich danach einer daraus entwickelt – hey, warum nicht?

Und bevor sich jetzt Eltern von Jungs wegen Benachteiligung beschweren -> §5 AGG

Was kann ich denn gegen Cybercrime machen?

Nach der AG wirst Du eine Menge in der Hand haben gegen Risiken und Gefahren im Netz. Du wirst grundsätzlich wissen, wie und warum Daten und Netzwerke geschützt werden müssen, wie dieser Schutz eingebaut werden kann und wie wichtig gesunder Menschverstand im Bereich IT-Sicherheit ist. Du wirst erfahren, dass Faulheit, Wegschauen und Ignoranz keine guten Ideen sind!

Im Freundes-, Familien- und Bekanntenkreis wirst Du in vielen Belangen des Datenschutzes und der IT-Sicherheit aufklären und helfen können.

Kurzum: Du wirst am Ende mehr über IT-Sicherheit und Datenschutz wissen, als die meisten Deiner Mitmenschen (Verwandte/Bekannte/Freunde und nicht wenige IT-Administratoren eingeschlossen).

aller Firmen in der Europäischen Union sind kleine und mittelständische Unternehmen, sogenannte "KMU".

dieser kleinen und mittelständischen Unternehmen haben 10 oder weniger Mitarbeiter.

aller KMU, die Opfer einer Cyberattacke werden, erholen sich nicht davon und müssen schließen. 

Was brauche ich dafür?

Keine Geräte: Deine Schule wird Dir ein entsprechendes Laptop o.ä. für den Zeitraum der AG und des Barcamps zur Verfügung stellen.
 
Zeit: Zwei Stunden pro Woche in der AG, Details erfährst Du bei Deinen Lehrer*innen. Und natürlich die fünf Tage & vier Nächte für das Barcamp Ende April 2022 (voraussichtlich) auf dem Jugendzentrum Ronneburg.
 
Engagement: Zugegeben, es wird sich zu Beginn um eine recht steile Lernkurve handeln. Deshalb kann es sinnvoll sein, dass ein oder andere zuhause noch einmal nachzulesen oder zu wiederholen. Es wird aber - bis auf wenige Ausnahmen - keine Hausaufgaben geben.
 

Kann ich die AG auch besuchen, ohne beim Barcamp mitzumachen?

Theoretisch ja, macht aber keinen Sinn: Die wirklich spannenden, tiefgehenden und anspruchsvollen Dinge werden wir in dem Barcamp durchführen. Die gesamte AG ist sozusagen das Aufwärmprogramm dafür. Das eigentliche "Intensiv-Training" findet dann während des Barcamps statt.

Das bedeutet: Wenn Du jetzt schon weißt, dass Du während des Barcamps keine Zeit hast, solltest Du vielleicht eher im nächsten Jahr mitmachen!

THE ONLY THING

THAT CAN STOP A BAD GUY ON THE INTERNET

IS A GOOD GIRL ON THE INTERNET

Bin ich danach eine Hackerin?

Definitiv nein! Man darf in Deutschland keine Hacker*innen ausbilden, wir werden grundsätzlich nichts Illegales tun und Dir genau erklären, wo die Grenzen sind.

Wir werden Dir aber natürlich aufzeigen, welche Arten von Hacker*innen es gibt - hier stark vereinfacht: Black Hat (=die Bösen), Grey Hat (=grenzwertig), White Hat (=die Guten). Du wirst lernen, warum das nicht immer zwangsläufig negativ sein muss. Das beste Beispiel dafür sind viele Mitglieder des Chaos Computer Club, die sich regelmäßig mit ihrer fundierten Expertise in aktuelle politische Themen einmischen.  

Aber ja, einige Tools, mit denen IT-Sicherheitsexpert*innen arbeiten, sind identisch mit denen, die auch die Hacker*innen verwenden.

Insofern machen wir das mit Dir wie in der Welt von Harry Potter: Die "Todesser" und die vom "Orden des Phönix" benutzen alle Zauberstäbe. Du wirst lernen, sie als jemand vom Orden zu benutzen und dazu auch, warum sich die andere Seite auf keinen Fall lohnt!
 
Und wenn überhaupt, dann möchten wir aus Dir ein "Pink Hat" machen 😉

Woher kommt die Idee?

Das ist eine längere Geschichte: Wie oben schon erwähnt, weiß die EU-Kommission, dass Ende 2020 rund eine Million IT-Experten*innen in ganz Europa fehlen werden. Und davon mindestens 200.000 IT-Sicherheitsexpert*innen (Wir gehen eher von >500.000 aus, denn die meisten Unternehmen wissen gar nicht, dass sie dort ernsthaft Bedarf haben). Deshalb hat sie 2018 in Brüssel eine Arbeitsgruppe eingesetzt, um Konzepte zum Thema "Wie bekommen wir mehr Expert*innen in IT-Bereichen vor allem für KMU" zu erarbeiten.
 
Zusammen mit anderen Mitstreitern hat movetech in einer Arbeitsgruppe zum Thema "Skills for Cybersecurity" gearbeitet. Die veröffentlichten Ergebnisse und die daraus resultierenden und zu etablierenden Maßnahmen seitens der EU-Kommission zielen jedoch eher langfristig in Richtung 2030 und aufwärts. 
 
Das ist ziemlich lange hin! Wir von movetech finden jedoch, dass die Welt nicht erst in zehn Jahren, sondern so schnell wie möglich Hilfe gegen Dinge wie Cybercrime, Verschlüsselungstrojaner und Fehler aus Unwissenheit benötigt!
 
Und deshalb kommst Du da jetzt ins Spiel 🙂

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